Schulische Lehrkräfte sollen Kinder und Jugendliche für den Stoff begeistern, schwache Schüler/innen ebenso fördern wir hochbegabte. Sie sollten elterliche Erziehungsdefizite ausgleichen, die Kinder dabei aber nicht zu hart anfassen. Sie sollen Schüler/innen in persönlichen Krisen Unterstützung bieten, ihnen aber auch nicht zu nahe treten. Für dieses breite Aufgabenspektrum sind viele Lehrkräfte jedoch schlecht gerüstet. Hauptsächlich liegt das and er Lehrkräfte-Ausbildung an den Hauptschulen: Dort wird immer noch vorwiegend Fachwissen vermittelt - nicht jedoch die Kunst der Beziehungsgestaltung.
Was können Lehrkräfte tun um ihre Beziehungsarbeit in der Schule positiv zu gestalten und dadurch ihre Gesundheit besser zu schützen mit dem Ziel ihren Beruf länger motiviert ausüben zu können?
Die DVD ist in einen Hauptfilm und sechs vertiefende Module gegliedert: Beziehungen und Gesundheit, Identität und Identifikation, Schüler-, Eltern- und Kollegen-Beziehungen, Stimmen und Körpersprache/Kommunikation.
Auf der DVD kommen u. a. zu Wort: der Psychologe Prof. Uwe Schaarschmidt (Uni Potsdam), Gerhard Schöll (Leiter der Bodenseeschule), Günter Weng (Psychologiedirektor des RP Freiburg) und Prof. Joachim Bauer, maßgeblicher Entwickler der „Lehrer/innen-Coachings nach dem Freiburger Modell“ und Auftraggeber des Fortbildungsmediums. Für Lehrkräfte von besonderem Interesse dürfte der Bonusteil der DVD sein, der sich der Bedeutung von Stimmbildung, Körpersprache und Kommunikationstraining für den Unterricht widmet. Dazu gibt es Beiträge weiterer Experten wie der Schauspielerin und Stimmtherapeutin Dorothea Gädeke (Uni Freiberg), der Theaterpädagogin Jutta Heppekausen (Uni Freiberg) und das Kommunikationstrainers Moritz Küffner (LMU München).